Am 23. April 2026 wurde zum dritten Mal der Swiss Coaching Day in Bern durchgeführt, organisiert von der Swiss Coaching Association. Workshops und drei Keynots standen auf dem Programm, umrahmt von Marktständen, Vernetzungspausen sowie feiner Verpflegung.
Als betrieblicher Mentor habe ich auch dieses Mal teilgenommen und mir dafür einen arbeitsfreien Tag gegönnt. Es ist schon fast wie ein Klassentreffen. Hier begegne ich betrieblichen Mentoren und Personen von Ausbildungsinstituten, die sich dieses Jahr fürs Thema "Professionelles Coaching sichtbar machen – für Führung, Entwicklung, Wandel" Zeit genommen haben.
Nebst inspirerenden Gesprächen mit bekannten und neu kennengelernten Personen habe ich aus den Workshops und Keynotes folgende Punkte mitgenommen:
- Es braucht Energie, dahin zu kommen, wo man sein will (Hans Rupp, Arbeitsvermittlung des Kantons Zürich)
- Bei einer Krise ist die Selbstregulation nicht mehr da. Entscheidend ist das Mass der "Bewältigungskapazität", die Rahmenbedingungen verändern die Wahrnehmung. Wie komme ich aus der Lageorientierung in die Handlungsorientierung? Negative Sprache induziert Stress. Die 3er Heuristik: Fokus -> Aktion -> Emotion. Die drei 'K' um in den "Hirnspalt" reinzukommen: klar, kompakt, konstruktiv. Selbstgespräche setzen einen guten Gesprächspartner voraus. Anstatt 'gut' und 'schlecht' - funktional und dysfunktional (Dr. Oliver Schumann)
- Über "Sinn und Purpose" lässt sich herrlich debattieren. Wir haben im Workshop eine gemeinsame Sicht erarbeitet: Sinn ist persönlich und ein Treiber. Unternehmen sind nicht verantwortlich, Sinnhaftigkeit für Mitarbeitende zu erfüllen. Erfolgreiche Unternehmen bieten über den Dialog die Möglichkeit, ins Gespräch zwischen Führungspersonen und Mitarbeitende zu kommen und situativ eine Brücke zum Thema "Sinn + Purpose" des Unternehmes zu bauen.
Der vierte Swiss Coaching Day findet am 29. April 2027 statt. Höchstwahrscheinlich werde ich auch wieder mit von der Partie sein.



